Gaidies Heggemann & Partner, Fachanwälte für Arbeitsrecht

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Kanzleibroschüre

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Der Abbau einer Führungsebene, oder deren Reduzierung, wird oft zum Anlass genommen, eine Kündigung auszusprechen oder die Aufhebung anzubieten. Ob eine solche Kündigung stets gerechtfertigt ist, muss bezweifelt werden. In einem Fall, den das Bundesarbeitsgericht (BAG) im Mai 2012 entschieden hat, wurde noch einmal der Prüfungsmaßstab aufgezeigt. Entscheidend ist, welche Auswirkungen eine solche unternehmerische Maßnahme auf die Beschäftiigungsmöglichkeiten hat, ob diese also tatsächlich entfallen sind.

Insbesondere eine Verlagerung bisher erledigter Aufgaben auf andere Arbeitnehmer ist nicht immer möglich, ohne dass diese überobligatorische Mehrarbeit (also Überstunden) leisten müssen. Schließlich muss eine Kündigung wegen "dringender betrieblicher Erfordernisse" unvermeidlich sein. Nur der (einfache) HInweis, Funktionen und Zuständigkeiten zu bündeln, reicht dafür nicht aus. In einem Gerichtsverfahren wird außerdem geprüft, ob die jeweilige unternehmerische Entscheidung auch tatsächlich wie geplant umgesetzt ist. Diese Fragestellungen stellen sich natürlich ebenso, wenn ein Aufhebungsvertrag angeboten wird. Wir helfen Ihnen, hier die richtige Einschätzung zu gewinnen und handeln eine optimalen finanzielle Lösung aus.

 

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