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Manchmal fallen Äußerungen sehr drastisch aus. Eine noch in der Probezeit gekündigte Mitarbeiterin einer kleinen Einzelhandels-Filiale meinte zu ihrer Nachfolgerin, sie sei "nur verarscht und belogen" worden und bezeichnete den Geschäftsführer sinngemäß als "Arschloch". Danach gab es

keinen Kontakt mehr zur Firma. Solche Beleidigungen wollte der Arbeitgeber natürlich nicht auf sich sitzen lassen und beantragte beim Arbeitsgericht Kiel eine Unterlassungserklärung. Für jeden Fall der Zuwiderhandlung sollten EUR 5.000 gezahlt werden. Das Gericht folgte dem Arbeitgeber nicht. Es habe eine einmalige eskalierende Situation vorgelegen und es bestehe wegen der Beendigung des Arbeitsverhältnisses auch keine Wiederholungsgefahr (LAG Schleswig-Holstein, Az: 3 Sa 153/14).

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